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monteur.haus Boardinghouse · Bergisch Gladbach

Zu verkaufen · Scheidtbachstraße 2 · 51469 Bergisch Gladbach-Heidkamp

Boardinghouse in Bergisch Gladbach kaufen – vollständig verpachtet, mit Vorbescheid für einen Neubau im Hof

Ein eingeführtes Boardinghouse mit 18 Zimmern und 40 Betten auf 1.601 m² Grundstück: ab dem ersten Tag 90.000 € Nettopacht pro Jahr, bis zu 13,1 % Bruttorendite im Eigenbetrieb¹ – und ein positiver planungsrechtlicher Vorbescheid für 16–21 zusätzliche Einheiten im Hof. Sieben Wege zeigen, was daraus werden kann.

✓ Positiver Vorbescheid vom 24.05.2024, gültig bis Ende Mai 2027 · ✓ Vollständig verpachtet · ✓ 10 Stellplätze + 5 Garagen

¹ Planumsatz eines Betreibers im Eigenbetrieb (ca. 295.504 € pro Jahr bei Kurzzeitvermietung) im Verhältnis zum Kaufpreis, vor Betriebskosten. Die heutige Pacht entspricht 4,0 %.

Interaktive 3D-Neubau-Simulation

Sehen Sie, was auf diesem Grundstück möglich ist

Drehen Sie das Modell, wechseln Sie zwischen Ist-Zustand, dem Neubau laut Vorbescheid und vier weiterführenden Ideen – und vergleichen Sie jede Variante per Schieber direkt mit dem heutigen Zustand.

Ansicht
Bestand Neubau Rückbau Nachbarn Grundstück Abstandsflächen (Idee D)

Vorher / Nachher als Bild

Alle Varianten im Überblick

Schematisches 3D-Massenmodell zur Veranschaulichung – keine Entwurfsplanung. Grundlage des Neubaus ist der positive planungsrechtliche Vorbescheid vom 24.05.2024 (gültig bis Ende Mai 2027). Die Ideen A bis D sind unverbindliche Konzeptstudien und bedürfen einer eigenen Bauvoranfrage. Kartengrundlage: Amtliche Basiskarte NRW (Datenlizenz Deutschland – Zero – 2.0).

Ist-Zustand · vollständig verpachtetes Boardinghouse

Freistehendes Hauptgebäude in Massivbauweise – ursprünglich 1934 als Hotel errichtet und mehrfach erweitert und modernisiert – mit 18 Zimmern inklusive Betreiberwohnung und insgesamt 40 Betten. Dazu kommen ein Garagentrakt mit 5 Reihengaragen, ein separater Kleinbungalow im hinteren Grundstücksteil und 10 Stellplätze an der Straße. Das gesamte Objekt ist verpachtet.

Ist-Zustand · vollständig verpachtetes Boardinghouse – Luftbild Südwest
Luftbild Südwest
Ist-Zustand · vollständig verpachtetes Boardinghouse – Draufsicht
Draufsicht

Vorbescheid · Gästehaus im Hof

Der Bestand bleibt vollständig erhalten, Garagen und Bungalow weichen. Im hinteren Grundstücksteil entsteht ein Gästehaus mit 16–21 Einheiten und 1.054,89 m² Bruttogeschossfläche. Positiver planungsrechtlicher Vorbescheid vom 24.05.2024, gültig bis Ende Mai 2027, Verlängerung auf Antrag. Stellplätze, Erschließung und Abstandsflächen sind im Bauantrag nachzuweisen.

Vorbescheid · Gästehaus im Hof – Luftbild Südwest
Luftbild Südwest
Vorbescheid · Gästehaus im Hof – Draufsicht
Draufsicht

Idee A · U-Hof mit Gartenhof

Ostflügel, Garagen und Bungalow werden durch einen U-förmigen Neubau ersetzt. Er schließt an das Haupthaus an, läuft entlang der Ostgrenze nach hinten und umschließt einen nach Westen offenen Gartenhof. Denkbare Nutzung: betreutes bzw. altersgerechtes Wohnen mit Aufzug, im Straßenflügel Empfang und Tagespflege; Stellplätze in einer Tiefgarage.

Idee A · U-Hof mit Gartenhof – Luftbild Südwest
Luftbild Südwest
Idee A · U-Hof mit Gartenhof – Draufsicht
Draufsicht

Idee B · L-förmiges Hofhaus

Der gesamte Bestand bleibt und läuft weiter, nur Garagen und Bungalow weichen. Im Hof entsteht ein L-förmiges Haus entlang der Nord- und Ostgrenze, zum Beispiel als Wohnheim für Auszubildende oder Fachkräfte. Der Garten öffnet sich nach Südwesten.

Idee B · L-förmiges Hofhaus – Luftbild Südwest
Luftbild Südwest
Idee B · L-förmiges Hofhaus – Draufsicht
Draufsicht

Idee C · Kopfbau + Hofhaus

Langfristige Ausbaustufe: Ein eigenständiger Kopfbau an der Straße ersetzt den Ostflügel – im Stil des Haupthauses mit Walmdach, zum Beispiel mit Tagespflege im Erdgeschoss und altersgerechten Wohnungen darüber. Eine gläserne Fuge mit Treppe und Aufzug verbindet ihn mit dem Altbau. Dahinter steht ein etwas kürzeres Hofhaus, dazwischen liegt ein Garten.

Idee C · Kopfbau + Hofhaus – Luftbild Südwest
Luftbild Südwest
Idee C · Kopfbau + Hofhaus – Draufsicht
Draufsicht

Idee D · Zwei Flurstücke – Bestand und Neubau getrennt

Das Grundstück wird in zwei Flurstücke geteilt. Die neue Grenze verläuft gerade, knapp hinter dem Haupthaus und parallel zu seiner Nordwand. Flurstück 1 (ca. 1.005 m²) behält Haupthaus und Ostflügel mit allen Abstandsflächen, die Stellplätze an der Straße und einen Hof mit vier weiteren Stellplätzen. Flurstück 2 (ca. 595 m²) erhält eine eigene Zufahrt vom öffentlichen Weg im Westen und Platz für einen L-förmigen Neubau, zum Beispiel ein Wohnheim.

Idee D · Zwei Flurstücke – Bestand und Neubau getrennt – Luftbild Südwest
Luftbild Südwest
Idee D · Zwei Flurstücke – Bestand und Neubau getrennt – Draufsicht
Draufsicht

Ihre Vorteile

Vier Gründe, warum sich dieses Objekt rechnet

€

Sofortiger Cashflow

Vollständig verpachtet: 7.500 € netto im Monat zzgl. USt aus zwei gewerblichen Verträgen; die Betriebskosten trägt der Pächter. Ertrag vom ersten Tag an.

+

Wachstum mit Vorbescheid

Positiver planungsrechtlicher Vorbescheid vom 24.05.2024: 1.054,89 m² BGF für 16–21 zusätzliche Einheiten im Hof – gültig bis Ende Mai 2027, Verlängerung auf Antrag. Der laufende Betrieb bleibt unberührt.

%

Renditehebel Eigenbetrieb

Als Monteurunterkunft selbst betrieben, ergibt die Planrechnung eines Betreibers ca. 295.504 € Umsatz pro Jahr – bis zu 13,1 % Bruttorendite, noch ohne den Neubau. Basis ist der Umsatz vor Betriebskosten.

◎

Gefragter Standort

Heidkamp, rund 1,7 km vom Zentrum: S-Bahn S11 (ca. 20 Min. bis Köln Hbf) 2,2 km, A4 4,2 km. Nachfrage von Monteuren, Fachkräften und Auszubildenden der Kliniken und Pflegeschulen.

Sieben Wege

Was aus diesem Grundstück werden kann

Welche Nutzung am besten passt, entscheiden Sie als Käufer. Ein zugelassener Energieeffizienz-Experte hat im Oktober 2026 die Förderwege für die wichtigsten Varianten eingeschätzt. Je Weg sehen Sie, was vorhanden ist, was zu tun wäre und welche Förderung in Frage kommt – als unverbindliche Ersteinschätzung, nicht als Zusage.

Unverbindliche Ersteinschätzung · Stand Oktober 2026

Heutiger Zustand: Haupthaus, Ostflügel, Garagen, Bungalow, Hof
Heutiger Zustand: Haupthaus, Ostflügel, Garagen, Bungalow, Hof · Massenmodell, schematisch

Weg 1 Bestand halten und verpachten

sofort möglich

Für: Bestandshalter und Anleger mit Fokus auf laufenden Ertrag

Vorhanden

  • Pacht 7.500 € netto im Monat aus zwei Verträgen
  • Betriebskosten trägt der Pächter
  • Fenster 1998, Dachgeschoss 1987/88 erneuert

Zu tun

  • Laufzeit und Konditionen mit dem heutigen Pächter nach Ihren Vorstellungen verhandeln
  • Heizung mittelfristig modernisieren, am besten nach einem Energiekonzept

Förderung

  • ZuschussKfW 522 Erneuerbare Heizung für Nichtwohngebäude: 30 %, bei 569 m² rechnerisch bis 29.157,60 €
  • ZuschussEinzelmaßnahmen an der Gebäudehülle: 15 %, bis 500 € je m² und Kalenderjahr anrechenbar
  • ZuschussEnergieberatung für Nichtwohngebäude: 50 % des Honorars, bis 4.000 €

Stellplätze: vorhanden: ca. 10 + 5 Garagen Zeit: ab Übergabe

Gästehaus mit 16–21 Einheiten im Hof laut Vorbescheid vom 24.05.2024
Gästehaus mit 16–21 Einheiten im Hof laut Vorbescheid vom 24.05.2024 · Massenmodell, schematisch

Weg 2 Gästehaus im Hof nach Vorbescheid

Planungsrecht bis Mai 2027

Für: Betreiber und Investoren im Beherbergungsbereich

Vorhanden

  • Positiver Vorbescheid vom 24.05.2024: Gästehaus mit 16–21 Einheiten, 1.054,89 m² BGF, zwei Vollgeschosse und ausgebautes Dachgeschoss
  • Grundrissvarianten mit 17 und 21 Einheiten, mit und ohne Aufzug
  • Bestand läuft während der Bauzeit weiter

Zu tun

  • Bauantrag mit Nachweis von Erschließung, Abstandsflächen und Stellplätzen
  • Verlängerung des Vorbescheids vor Ende Mai 2027, falls der Bauantrag später kommt
  • Garagen und Bungalow weichen

Förderung

  • KreditKfW 299 Klimafreundlicher Neubau Nichtwohngebäude: bis 1.500 € je m² förderfähiger Nettogrundfläche, 2.000 € mit QNG-Zertifikat
  • HinweisEmpfehlung des Experten: Neubau getrennt versorgen, eigene Wärmepumpe, Standard Effizienzgebäude 40
  • HinweisBefristete Neubau-Stufe EH 55: Antrag bis 31.12.2026, Voraussetzungen mit dem Experten prüfen

Stellplätze: 1 je 3 Gastzimmer, rund 6–7 Zeit: Bauantrag, dann ca. 2 Jahre

L-förmiges Hofhaus entlang Nord- und Ostgrenze, Garten nach Südwesten
L-förmiges Hofhaus entlang Nord- und Ostgrenze, Garten nach Südwesten · Massenmodell, schematisch

Weg 3 Wohnungen oder Wohnheim im Hof

neue Voranfrage nötig

Für: Wohnungsunternehmen, Träger von Azubi- und Studierendenwohnen, Arbeitgeber wie Kliniken und Pflegeschulen

Vorhanden

  • Grundrisse mit Zweizimmer-Einheiten am Mittelflur, gut als Wohngemeinschaft für zwei
  • 2002 positiver Vorbescheid für ein Wohnhaus auf dem hinteren Grundstücksteil (erloschen)
  • Mischgebiet: Wohnen ist allgemein zulässig

Zu tun

  • Neue Bauvoranfrage oder Bauantrag für Wohnen bzw. ein Wohnheim
  • Erleichterungen durch den Bau-Turbo nach § 34 Abs. 3b und § 246e BauGB prüfen
  • Förderung mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis vorabstimmen

Förderung

  • KreditKfW 298 Klimafreundlicher Neubau Wohngebäude: 100.000 € je Wohnung, 150.000 € mit QNG. Bei 21 Wohnungen bis 2,1 bzw. 3,15 Mio. €
  • KreditNRW-Wohnraumförderung für Mietwohnungen oder Wohnplätze für Auszubildende und Studierende: zinsgünstige Darlehen mit Tilgungsnachlass, verbunden mit Miet- und Belegungsbindung
  • HinweisWohnheimplätze brauchen deutlich weniger Stellplätze als Wohnungen

Stellplätze: Wohnheim 1 je 10 Betten, Wohnungen 1 je Wohnung Zeit: Voranfrage, dann Bauantrag

Zimmer im Haupthaus; fast alle Zimmer haben ein eigenes Duschbad
Zimmer im Haupthaus; fast alle Zimmer haben ein eigenes Duschbad

Weg 4 Bestand zu Wohnungen umbauen

Frist KfW 266 beachten

Für: Projektentwickler und Bestandshalter im Wohnsegment

Vorhanden

  • Zimmer mit eigenen Duschbädern als Basis für kleine Apartments
  • Ehemalige Speisesäle im Ostflügel (ca. 57 und 31 m²) für Gemeinschaftsflächen
  • Bei Umnutzung zählt nur der Stellplatz-Mehrbedarf gegenüber der bisherigen Nutzung

Zu tun

  • Umbauplanung mit Kochnischen, Brand- und Schallschutz
  • Nutzungsänderung beantragen
  • Energiekonzept: KfW 266 verlangt nach dem Umbau mindestens Effizienzhaus 85 EE

Förderung

  • ZuschussKfW 266 „Gewerbe zu Wohnen“: bis 30.000 € je neu entstehender Wohnung, insgesamt bis 300.000 € im De-minimis-Rahmen. Antrag nach derzeitigem Stand bis 31.12.2026, zehn Jahre Wohnnutzung
  • KreditKfW 261 Wohngebäude: bis 150.000 € je Wohnung, Tilgungszuschuss je nach erreichtem Standard
  • KreditNRW-Mietwohnraumförderung, auch für Neuschaffung durch Nutzungsänderung, mit Miet- und Belegungsbindung

Stellplätze: nur Mehrbedarf Zeit: ca. 1,5–2 Jahre

Straßenseite mit Haupthaus und Ostflügel
Straßenseite mit Haupthaus und Ostflügel

Weg 5 Energetisch sanieren, Beherbergung behalten

Konzept empfohlen

Für: Betreiber, die den Monteur- oder Hotelbetrieb fortführen

Vorhanden

  • Beheizte Nettogrundfläche 569 m²
  • Hoher Energiebedarf: großer Hebel für Einsparung und Förderung
  • Arbeiten an Dach und Fassade sind weitgehend von außen möglich

Zu tun

  • Sanierungskonzept: Dach, Fenster, Kellerdecke, Heizflächen, Warmwasser und Lüftung
  • Fassade unter Beachtung der Erhaltungssatzung
  • Abschnittsweise bauen, Zimmer und Geschosse mit dem Betrieb abstimmen

Förderung

  • KreditKfW 263 Nichtwohngebäude: bis 2.000 € je m² Nettogrundfläche, bei 569 m² rechnerisch bis 1.138.000 €
  • ZuschussTilgungszuschuss je nach Standard, zum Beispiel 15 % bei Effizienzgebäude 55 EE und bestätigtem Status „Worst Performing Building“, rechnerisch bis 170.700 €. Der Status ist noch zu prüfen
  • ZuschussAlternativ Einzelmaßnahmen 15 %, ab dem 1. Quartal 2027 für Dämmung plus 5 Prozentpunkte angekündigt

Bindung: KfW 263: zehn Jahre Nichtwohnnutzung Zeit: abschnittsweise

Teilungsstudie: Bestand auf Flurstück 1, Wohnheim auf Flurstück 2, Abstandsflächen markiert
Teilungsstudie: Bestand auf Flurstück 1, Wohnheim auf Flurstück 2, Abstandsflächen markiert · Massenmodell, schematisch

Weg 6 Grundstück in zwei Flurstücke teilen

Studie liegt vor

Für: Käufer, die den Bestand halten und das Baugrundstück getrennt entwickeln oder weitergeben möchten

Vorhanden

  • Studie mit gerader Grenze 3,7 m hinter dem Haupthaus: Flurstück 1 ca. 1.005 m², Flurstück 2 ca. 595 m²
  • Flurstück 1: Haupthaus, Ostflügel und 14 Stellplätze; alle Abstandsflächen auf eigenem Grund
  • Flurstück 2: eigene Zufahrt vom öffentlichen Weg, Platz für ein Wohnheim mit ca. 30 Plätzen (ca. 660 m² BGF), keine Baulasten nötig

Zu tun

  • Amtlicher Lageplan mit Teilungsentwurf, Teilung nach § 7 BauO NRW bei der Bauaufsicht beantragen, Vermessung
  • Neue Voranfrage für Flurstück 2: Das Gästehaus aus dem Vorbescheid passt nicht auf das kleinere Flurstück
  • Dauer etwa 3–6 Monate, Kosten der Teilung etwa 4.000–6.000 €

Förderung

  • KreditNeubau auf Flurstück 2 wie Weg 3 über KfW 298 bzw. NRW-Wohnraumförderung
  • HinweisEin eigenes Grundbuchblatt erleichtert die Finanzierung des Neubaus

Stellplätze: Flst. 1: 14 · Flst. 2: 4 Zeit: 3–6 Monate

Idee: Kopfbau an der Straße mit gläserner Fuge zum Altbau, dahinter ein kürzeres Hofhaus
Idee: Kopfbau an der Straße mit gläserner Fuge zum Altbau, dahinter ein kürzeres Hofhaus · Massenmodell, schematisch

Weg 7 Ostflügel ersetzen, langfristig

Idee, Abstimmung nötig

Für: Entwickler mit Pflege- oder Wohnkonzept und langem Atem

Vorhanden

  • Ostflügel als älteres Nebengebäude, 1966/67 zur Gaststätte umgebaut
  • Haupthaus bleibt als prägender Bau erhalten

Zu tun

  • Klären, was im neuen Flügel entsteht: Wohnungen, Tagespflege, Beherbergung oder Gewerbe
  • Abstimmung zu § 34 BauGB, Erhaltungssatzung, benachbartem Denkmal, Abstandsflächen, Stellplätzen und Brandschutz
  • Gesamtplanung mit Bauabschnitten

Förderung

  • KreditErsatzneubau nach den Neubau-Bedingungen, bei Wohnen KfW 298
  • KreditErhaltene Gebäudeteile: bei Wohnen KfW 261, bei Gewerbe KfW 263
  • HinweisEine gemeinsame Wärmepumpe für alle Gebäude lohnt, wenn auch das Haupthaus energetisch verbessert wird

Stellplätze: je nach Nutzung Zeit: mehrere Jahre

Unverbindliche Ersteinschätzung: Die Förderangaben beruhen auf einer Einschätzung eines zugelassenen Energieeffizienz-Experten vom Oktober 2026 und nennen rechnerische Höchstbeträge. Maßgeblich sind die tatsächlich förderfähigen Kosten und die zum Antrag geltenden Richtlinien. Kredite werden zurückgezahlt, Zuschüsse nicht; Einzelmaßnahmen und Effizienzhaus-Förderung schließen sich drei Jahre gegenseitig aus. Einige Programme sind befristet, etwa KfW 266 nach derzeitigem Stand bis 31.12.2026. Vor jedem Antrag ist ein Energieeffizienz-Experte einzubinden. Keine Förder- oder Finanzierungszusage. Die Wege 3, 4, 6 und 7 setzen eigene Voranfragen bzw. Anträge voraus, Weg 2 einen Bauantrag. Modellbilder stammen aus einer schematischen Massenstudie und sind keine Entwurfsplanung.

Finanzielle Eckdaten

Zwei Wege zur Rendite: entspannt verpachten oder selbst betreiben

Verpachtet (IST)

90.000 € pro Jahr

  • 4,0 % Bruttoanfangsrendite (Faktor 25 auf die Jahrespacht)
  • Verträge unbefristet; langfristige Verpachtung an den heutigen Pächter verhandelbar
  • Betriebskosten trägt der Pächter

Eigenbetrieb (SOLL) · Umsatzrechnung Betreiber

ca. 295.504 € Umsatz pro Jahr

  • bis zu 13,1 % Bruttorendite (Faktor 7,6) auf Basis des Betreiberumsatzes
  • Planwerte bei Kurzzeitvermietung, z. B. als Monteurzimmer: 44 Betten, 20 € je Bett und Nacht, 92 % Auslastung
  • Umsatz vor Betriebs-, Personal- und Vermarktungskosten; noch ohne Neubau im Hof

Aktuelle Pachtsituation

ObjektFlächePacht / Monat (netto)Pacht / Jahr (netto)Laufzeit
Haupthaus und Garagenca. 505 m² zzgl. 5 Garagen6.500 €78.000 €unbefristet
Bungalowca. 60 m²1.000 €12.000 €unbefristet
Gesamtca. 565 m²7.500 €90.000 €
Alle Beträge zzgl. 19 % USt. Zwei gewerbliche Pachtverträge, unbefristet; langfristige Verpachtung an den heutigen Pächter verhandelbar. Flächen ohne Keller und Garagen.

Heute: 18 Zimmer inklusive Betreiberwohnung mit 40 Betten; vermietbare Fläche ca. 565 m² (ohne Keller und Garagen).

Ausbaureserve: Im Erdgeschoss rechts (ehemaliger Speiseraum, ca. 110 m²) sind 4 weitere Betten angesetzt – zusammen bis zu 19 Zimmer und 44 Betten.

Erweiterungspotenzial

Wachstum mit positivem Vorbescheid

Für den hinteren Grundstücksteil liegt ein positiver planungsrechtlicher Vorbescheid vom 24.05.2024 für einen Neubau mit 16–21 zusätzlichen Einheiten (Gästehaus, 1.054,89 m² Bruttogeschossfläche) vor. Er gilt drei Jahre, bis Ende Mai 2027, und kann auf Antrag verlängert werden. Stellplätze, Erschließung und Abstandsflächen sind im Bauantrag nachzuweisen. Grundrissvarianten mit 17 und 21 Einheiten liegen vor; der Bestand läuft während der Bauzeit weiter.

Das Objekt

Solide Substanz, eingespielter Betrieb

Ursprünglich 1934 als Hotel erbaut, 1967 um den östlichen Trakt und den Garagentrakt erweitert und 1989 im Dachgeschoss ausgebaut: Das freistehende Gebäude in Massivbauweise wird heute als Boardinghouse genutzt. Es eignet sich für Bestandshalter, Betreiber, Wohnungsunternehmen, Träger von Azubi- und Studierendenwohnen sowie Projektentwickler.

Gebäudeaufteilung

  • Keller (ca. 86 m²): Trockenraum, Vorratszimmer, Wäschekeller, Ölheizung
  • Erdgeschoss links: 4 Zimmer mit WC/Bad, ca. 103 m², 10 Betten
  • Erdgeschoss rechts: ehemaliger Speiseraum mit Nebenflächen, ca. 110 m² – Ausbaureserve für 4 Betten
  • 1. Obergeschoss links: 5 Zimmer mit Bad, ca. 93 m², 10 Betten
  • 1. Obergeschoss rechts: Wohnung mit 4 Zimmern (heute Betreiberwohnung), ca. 109 m², 8 Betten
  • Dachgeschoss: 3 Zimmer mit WC/Bad, ca. 90 m², 7 Betten
  • Bungalow: 2 Mehrbettzimmer mit WC/Bad im hinteren Grundstücksteil, ca. 60 m², 5 Betten

Ausstattung und Wertsteigerungspotenzial

Massivbauweise mit Mauerwerk und Trockenbau, Stahlbeton- und Holzbalkendecken sowie Stahlbetontreppen. Kunststoff- und Holzfenster mit Isolierverglasung, größtenteils von 1998. Sanitär- und Elektroinstallationen in einfachem bis durchschnittlichem Standard.

Der Unterhaltungszustand entspricht einem einfachen Durchschnitt – einer guten Modernisierung steht nichts im Weg. Wer kurzfristig verschönert, mittelfristig in Technik und Energie investiert und langfristig umfassend modernisiert, hebt Wert und Attraktivität des Objekts spürbar.

Grundrisse

Eindrücke vom Objekt

Energieausweis

Hinweis: Der Ausweis nennt als Energieträger Erdgas; beheizt wird tatsächlich mit Heizöl. Der hohe Bedarf ist zugleich der Hebel für die Förderung von Sanierung, Heizungstausch und Neubau.

Lage und Grundstück

Bergisch Gladbach-Heidkamp: gewachsen, gefragt, gut angebunden

Das Objekt liegt im Stadtteil Heidkamp, einem der einwohnerstärksten und dicht besiedelten Stadtteile von Bergisch Gladbach, rund 1,7 km südöstlich des Stadtzentrums. Öffentliche Einrichtungen, Gesundheitsdienste, Kultur-, Freizeit- und Bildungsangebote finden sich direkt im Stadtteil; Geschäfte des täglichen Bedarfs konzentrieren sich entlang der Bensberger Straße.

Ruhiges, gewachsenes Wohn- und Geschäftsviertel nahe Naherholungsgebieten – und bestens vernetzt mit ÖPNV, S-Bahn und Autobahn. Ideal für Kurzzeitvermietung und Geschäftsreisende.

Grundstück und Zuwegung

  • 1.601 m² mit polygonaler, ebener Form
  • Zuwegung: sehr gut ausgebaut und asphaltiert, direkter Straßenzugang
  • Versorgung: Strom, Wasser, Telekommunikation und Kanal vorhanden
  • Hinterer Grundstücksteil: Zufahrt vom öffentlichen Weg möglich; die Erschließung eines Neubaus ist im Bauantrag nachzuweisen

Geschäftsmodell

Monteurunterkunft: gefragte Nutzung in der Region Köln

Kurzzeitvermietung an Monteure, Fachkräfte und Messegäste erzielt je Bett deutlich höhere Erlöse als eine Langzeitvermietung – bei höheren Betriebskosten. Mit welcher Auslastung und welchen Preisen Sie rechnen, prüfen Sie im Kalkulationsrechner mit eigenen Annahmen.

Zielgruppen

Monteure für längere Aufenthalte, temporäre Fachkräfte für Projekt- und Spezialeinsätze und Messegäste – angezogen von der starken Industrie- und Messepräsenz der Region.

Vermarktung

Selbst über führende Portale wie monteurzimmer.de, booking.com oder airbnb – oder komplett über eine spezialisierte Agentur (z. B. 12 % Provision oder 250 € pro Monat und Einheit inkl. Inkasso und Werbung).

Betrieb nach Wahl

Selbstmanagement für maximale Rendite, professionelle Betreibergesellschaft für minimalen Aufwand – oder das Hybridmodell mit Vor-Ort-Manager und externen Dienstleistern für Reinigung und Vermarktung.

FAQ

Häufige Fragen zum Boardinghouse

Wie hoch ist der Kaufpreis?

Der Kaufpreis beträgt 2.250.000,00 €.

Ist das Objekt aktuell verpachtet?

Ja, vollständig: zwei gewerbliche Pachtverträge (Haupthaus mit Garagen sowie Bungalow) über zusammen 7.500 € netto im Monat zzgl. 19 % USt – das sind 90.000 € im Jahr. Die Betriebskosten trägt der Pächter. Die Verträge laufen unbefristet; eine langfristige Verpachtung an den heutigen Pächter ist verhandelbar.

Was umfasst der Vorbescheid für den Neubau?

Am 24.05.2024 wurde ein positiver planungsrechtlicher Vorbescheid für einen Neubau mit 16–21 zusätzlichen Einheiten (Gästehaus, 1.054,89 m² Bruttogeschossfläche) im hinteren Grundstücksteil erteilt. Er gilt drei Jahre, bis Ende Mai 2027, und kann auf Antrag verlängert werden. Stellplätze, Erschließung und Abstandsflächen sind im Bauantrag nachzuweisen.

Welche Rendite ist möglich?

Verpachtet liegt die Bruttoanfangsrendite bei 4,0 % (Faktor 25, 90.000 € Pacht pro Jahr). Im Eigenbetrieb als Kurzzeitvermietung sind bis zu 13,1 % Bruttorendite möglich (Faktor 7,6): Grundlage ist der Planumsatz eines Betreibers von ca. 295.504 € pro Jahr (44 Betten, 20 € je Bett und Nacht, 92 % Auslastung) vor Betriebs-, Personal- und Vermarktungskosten, noch ohne Neubau. Eigene Annahmen rechnen Sie im Kalkulationsrechner durch.

Wie viele Zimmer und Betten gibt es?

Heute 18 Zimmer inklusive Betreiberwohnung mit 40 Betten; die vermietbare Fläche beträgt ca. 565 m² ohne Keller und Garagen. Mit der Ausbaureserve im Erdgeschoss rechts (ehemaliger Speiseraum, ca. 110 m²) sind bis zu 19 Zimmer und 44 Betten angesetzt.

Sind die Ideen A bis D aus der 3D-Simulation planungsrechtlich geklärt?

Nein. Für den Hof liegt der positive Vorbescheid vom 24.05.2024 für den Neubau mit 16–21 Einheiten vor. Die Ideen A bis D sind unverbindliche Konzeptstudien, die zeigen, was auf dem Grundstück darüber hinaus denkbar ist; sie bedürfen einer eigenen Bauvoranfrage.

Welche Förderung kommt in Frage?

Das hängt vom Weg ab: von KfW 522 für eine erneuerbare Heizung über KfW 263 für die Sanierung des Bestands und KfW 266 für den Umbau zu Wohnungen bis zu KfW 298 und der NRW-Wohnraumförderung für Wohnungen oder ein Wohnheim im Hof. Die Angaben im Abschnitt „Sieben Wege“ beruhen auf einer unverbindlichen Ersteinschätzung vom Oktober 2026; maßgeblich sind die zum Antrag geltenden Richtlinien. Eine Förder- oder Finanzierungszusage ist damit nicht verbunden.

Für wen eignet sich das Objekt?

Für Bestandshalter und Anleger, die den laufenden Ertrag aus der Pacht schätzen, für Betreiber im Beherbergungsbereich, für Wohnungsunternehmen und Träger von Azubi- und Studierendenwohnen, die im Hof neu bauen möchten, sowie für Projektentwickler, die den Bestand umbauen oder das Grundstück teilen wollen.

Welche Unterlagen erhalte ich?

Bestandsgrundrisse mit Flächenaufstellung und Schnitte, Flurkarte und Lageplan, den Vorbescheid vom 24.05.2024 mit Bauvorlagen, Grundrissvarianten für den Neubau, den Energieausweis, Fotos sowie eine Bebauungsstudie mit Teilungsvariante. Pachtverträge, Altlastenauskunft und Bodengutachten auf Anfrage.

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