Zu verkaufen · Scheidtbachstraße 2 · 51469 Bergisch Gladbach-Heidkamp
Boardinghouse in Bergisch Gladbach kaufen – vollständig verpachtet, mit Vorbescheid für einen Neubau im Hof
Ein eingeführtes Boardinghouse mit 18 Zimmern und 40 Betten auf 1.601 m² Grundstück: ab dem ersten Tag 90.000 € Nettopacht pro Jahr, bis zu 13,1 % Bruttorendite im Eigenbetrieb¹ – und ein positiver planungsrechtlicher Vorbescheid für 16–21 zusätzliche Einheiten im Hof. Sieben Wege zeigen, was daraus werden kann.
✓ Positiver Vorbescheid vom 24.05.2024, gültig bis Ende Mai 2027 · ✓ Vollständig verpachtet · ✓ 10 Stellplätze + 5 Garagen
¹ Planumsatz eines Betreibers im Eigenbetrieb (ca. 295.504 € pro Jahr bei Kurzzeitvermietung) im Verhältnis zum Kaufpreis, vor Betriebskosten. Die heutige Pacht entspricht 4,0 %.
Interaktive 3D-Neubau-Simulation
Sehen Sie, was auf diesem Grundstück möglich ist
Drehen Sie das Modell, wechseln Sie zwischen Ist-Zustand, dem Neubau laut Vorbescheid und vier weiterführenden Ideen – und vergleichen Sie jede Variante per Schieber direkt mit dem heutigen Zustand.
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Dieses Gerät unterstützt keine 3D-Darstellung. Die Varianten sind unten als Bilder und Beschreibung verfügbar.
Vorher / Nachher als Bild
Alle Varianten im Überblick
Schematisches 3D-Massenmodell zur Veranschaulichung – keine Entwurfsplanung. Grundlage des Neubaus ist der positive planungsrechtliche Vorbescheid vom 24.05.2024 (gültig bis Ende Mai 2027). Die Ideen A bis D sind unverbindliche Konzeptstudien und bedürfen einer eigenen Bauvoranfrage. Kartengrundlage: Amtliche Basiskarte NRW (Datenlizenz Deutschland – Zero – 2.0).
Freistehendes Hauptgebäude in Massivbauweise – ursprünglich 1934 als Hotel errichtet und mehrfach erweitert und modernisiert – mit 18 Zimmern inklusive Betreiberwohnung und insgesamt 40 Betten. Dazu kommen ein Garagentrakt mit 5 Reihengaragen, ein separater Kleinbungalow im hinteren Grundstücksteil und 10 Stellplätze an der Straße. Das gesamte Objekt ist verpachtet.
Luftbild SüdwestDraufsicht
Vorbescheid · Gästehaus im Hof
Der Bestand bleibt vollständig erhalten, Garagen und Bungalow weichen. Im hinteren Grundstücksteil entsteht ein Gästehaus mit 16–21 Einheiten und 1.054,89 m² Bruttogeschossfläche. Positiver planungsrechtlicher Vorbescheid vom 24.05.2024, gültig bis Ende Mai 2027, Verlängerung auf Antrag. Stellplätze, Erschließung und Abstandsflächen sind im Bauantrag nachzuweisen.
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Idee A · U-Hof mit Gartenhof
Ostflügel, Garagen und Bungalow werden durch einen U-förmigen Neubau ersetzt. Er schließt an das Haupthaus an, läuft entlang der Ostgrenze nach hinten und umschließt einen nach Westen offenen Gartenhof. Denkbare Nutzung: betreutes bzw. altersgerechtes Wohnen mit Aufzug, im Straßenflügel Empfang und Tagespflege; Stellplätze in einer Tiefgarage.
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Idee B · L-förmiges Hofhaus
Der gesamte Bestand bleibt und läuft weiter, nur Garagen und Bungalow weichen. Im Hof entsteht ein L-förmiges Haus entlang der Nord- und Ostgrenze, zum Beispiel als Wohnheim für Auszubildende oder Fachkräfte. Der Garten öffnet sich nach Südwesten.
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Idee C · Kopfbau + Hofhaus
Langfristige Ausbaustufe: Ein eigenständiger Kopfbau an der Straße ersetzt den Ostflügel – im Stil des Haupthauses mit Walmdach, zum Beispiel mit Tagespflege im Erdgeschoss und altersgerechten Wohnungen darüber. Eine gläserne Fuge mit Treppe und Aufzug verbindet ihn mit dem Altbau. Dahinter steht ein etwas kürzeres Hofhaus, dazwischen liegt ein Garten.
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Idee D · Zwei Flurstücke – Bestand und Neubau getrennt
Das Grundstück wird in zwei Flurstücke geteilt. Die neue Grenze verläuft gerade, knapp hinter dem Haupthaus und parallel zu seiner Nordwand. Flurstück 1 (ca. 1.005 m²) behält Haupthaus und Ostflügel mit allen Abstandsflächen, die Stellplätze an der Straße und einen Hof mit vier weiteren Stellplätzen. Flurstück 2 (ca. 595 m²) erhält eine eigene Zufahrt vom öffentlichen Weg im Westen und Platz für einen L-förmigen Neubau, zum Beispiel ein Wohnheim.
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Ihre Vorteile
Vier Gründe, warum sich dieses Objekt rechnet
€
Sofortiger Cashflow
Vollständig verpachtet: 7.500 € netto im Monat zzgl. USt aus zwei gewerblichen Verträgen; die Betriebskosten trägt der Pächter. Ertrag vom ersten Tag an.
+
Wachstum mit Vorbescheid
Positiver planungsrechtlicher Vorbescheid vom 24.05.2024: 1.054,89 m² BGF für 16–21 zusätzliche Einheiten im Hof – gültig bis Ende Mai 2027, Verlängerung auf Antrag. Der laufende Betrieb bleibt unberührt.
%
Renditehebel Eigenbetrieb
Als Monteurunterkunft selbst betrieben, ergibt die Planrechnung eines Betreibers ca. 295.504 € Umsatz pro Jahr – bis zu 13,1 % Bruttorendite, noch ohne den Neubau. Basis ist der Umsatz vor Betriebskosten.
◎
Gefragter Standort
Heidkamp, rund 1,7 km vom Zentrum: S-Bahn S11 (ca. 20 Min. bis Köln Hbf) 2,2 km, A4 4,2 km. Nachfrage von Monteuren, Fachkräften und Auszubildenden der Kliniken und Pflegeschulen.
Sieben Wege
Was aus diesem Grundstück werden kann
Welche Nutzung am besten passt, entscheiden Sie als Käufer. Ein zugelassener Energieeffizienz-Experte hat im Oktober 2026 die Förderwege für die wichtigsten Varianten eingeschätzt. Je Weg sehen Sie, was vorhanden ist, was zu tun wäre und welche Förderung in Frage kommt – als unverbindliche Ersteinschätzung, nicht als Zusage.
Unverbindliche Ersteinschätzung · Stand Oktober 2026
Für: Bestandshalter und Anleger mit Fokus auf laufenden Ertrag
Vorhanden
Pacht 7.500 € netto im Monat aus zwei Verträgen
Betriebskosten trägt der Pächter
Fenster 1998, Dachgeschoss 1987/88 erneuert
Zu tun
Laufzeit und Konditionen mit dem heutigen Pächter nach Ihren Vorstellungen verhandeln
Heizung mittelfristig modernisieren, am besten nach einem Energiekonzept
Förderung
ZuschussKfW 522 Erneuerbare Heizung für Nichtwohngebäude: 30 %, bei 569 m² rechnerisch bis 29.157,60 €
ZuschussEinzelmaßnahmen an der Gebäudehülle: 15 %, bis 500 € je m² und Kalenderjahr anrechenbar
ZuschussEnergieberatung für Nichtwohngebäude: 50 % des Honorars, bis 4.000 €
Stellplätze: vorhanden: ca. 10 + 5 GaragenZeit: ab Übergabe
Gästehaus mit 16–21 Einheiten im Hof laut Vorbescheid vom 24.05.2024 · Massenmodell, schematisch
Weg 2 Gästehaus im Hof nach Vorbescheid
Planungsrecht bis Mai 2027
Für: Betreiber und Investoren im Beherbergungsbereich
Vorhanden
Positiver Vorbescheid vom 24.05.2024: Gästehaus mit 16–21 Einheiten, 1.054,89 m² BGF, zwei Vollgeschosse und ausgebautes Dachgeschoss
Grundrissvarianten mit 17 und 21 Einheiten, mit und ohne Aufzug
Bestand läuft während der Bauzeit weiter
Zu tun
Bauantrag mit Nachweis von Erschließung, Abstandsflächen und Stellplätzen
Verlängerung des Vorbescheids vor Ende Mai 2027, falls der Bauantrag später kommt
Garagen und Bungalow weichen
Förderung
KreditKfW 299 Klimafreundlicher Neubau Nichtwohngebäude: bis 1.500 € je m² förderfähiger Nettogrundfläche, 2.000 € mit QNG-Zertifikat
HinweisEmpfehlung des Experten: Neubau getrennt versorgen, eigene Wärmepumpe, Standard Effizienzgebäude 40
HinweisBefristete Neubau-Stufe EH 55: Antrag bis 31.12.2026, Voraussetzungen mit dem Experten prüfen
Stellplätze: 1 je 3 Gastzimmer, rund 6–7Zeit: Bauantrag, dann ca. 2 Jahre
L-förmiges Hofhaus entlang Nord- und Ostgrenze, Garten nach Südwesten · Massenmodell, schematisch
Weg 3 Wohnungen oder Wohnheim im Hof
neue Voranfrage nötig
Für: Wohnungsunternehmen, Träger von Azubi- und Studierendenwohnen, Arbeitgeber wie Kliniken und Pflegeschulen
Vorhanden
Grundrisse mit Zweizimmer-Einheiten am Mittelflur, gut als Wohngemeinschaft für zwei
2002 positiver Vorbescheid für ein Wohnhaus auf dem hinteren Grundstücksteil (erloschen)
Mischgebiet: Wohnen ist allgemein zulässig
Zu tun
Neue Bauvoranfrage oder Bauantrag für Wohnen bzw. ein Wohnheim
Erleichterungen durch den Bau-Turbo nach § 34 Abs. 3b und § 246e BauGB prüfen
Förderung mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis vorabstimmen
Förderung
KreditKfW 298 Klimafreundlicher Neubau Wohngebäude: 100.000 € je Wohnung, 150.000 € mit QNG. Bei 21 Wohnungen bis 2,1 bzw. 3,15 Mio. €
KreditNRW-Wohnraumförderung für Mietwohnungen oder Wohnplätze für Auszubildende und Studierende: zinsgünstige Darlehen mit Tilgungsnachlass, verbunden mit Miet- und Belegungsbindung
HinweisWohnheimplätze brauchen deutlich weniger Stellplätze als Wohnungen
Stellplätze: Wohnheim 1 je 10 Betten, Wohnungen 1 je WohnungZeit: Voranfrage, dann Bauantrag
Zimmer im Haupthaus; fast alle Zimmer haben ein eigenes Duschbad
Weg 4 Bestand zu Wohnungen umbauen
Frist KfW 266 beachten
Für: Projektentwickler und Bestandshalter im Wohnsegment
Vorhanden
Zimmer mit eigenen Duschbädern als Basis für kleine Apartments
Ehemalige Speisesäle im Ostflügel (ca. 57 und 31 m²) für Gemeinschaftsflächen
Bei Umnutzung zählt nur der Stellplatz-Mehrbedarf gegenüber der bisherigen Nutzung
Zu tun
Umbauplanung mit Kochnischen, Brand- und Schallschutz
Nutzungsänderung beantragen
Energiekonzept: KfW 266 verlangt nach dem Umbau mindestens Effizienzhaus 85 EE
Förderung
ZuschussKfW 266 „Gewerbe zu Wohnen“: bis 30.000 € je neu entstehender Wohnung, insgesamt bis 300.000 € im De-minimis-Rahmen. Antrag nach derzeitigem Stand bis 31.12.2026, zehn Jahre Wohnnutzung
KreditKfW 261 Wohngebäude: bis 150.000 € je Wohnung, Tilgungszuschuss je nach erreichtem Standard
KreditNRW-Mietwohnraumförderung, auch für Neuschaffung durch Nutzungsänderung, mit Miet- und Belegungsbindung
Stellplätze: nur MehrbedarfZeit: ca. 1,5–2 Jahre
Straßenseite mit Haupthaus und Ostflügel
Weg 5 Energetisch sanieren, Beherbergung behalten
Konzept empfohlen
Für: Betreiber, die den Monteur- oder Hotelbetrieb fortführen
Vorhanden
Beheizte Nettogrundfläche 569 m²
Hoher Energiebedarf: großer Hebel für Einsparung und Förderung
Arbeiten an Dach und Fassade sind weitgehend von außen möglich
Zu tun
Sanierungskonzept: Dach, Fenster, Kellerdecke, Heizflächen, Warmwasser und Lüftung
Fassade unter Beachtung der Erhaltungssatzung
Abschnittsweise bauen, Zimmer und Geschosse mit dem Betrieb abstimmen
Förderung
KreditKfW 263 Nichtwohngebäude: bis 2.000 € je m² Nettogrundfläche, bei 569 m² rechnerisch bis 1.138.000 €
ZuschussTilgungszuschuss je nach Standard, zum Beispiel 15 % bei Effizienzgebäude 55 EE und bestätigtem Status „Worst Performing Building“, rechnerisch bis 170.700 €. Der Status ist noch zu prüfen
ZuschussAlternativ Einzelmaßnahmen 15 %, ab dem 1. Quartal 2027 für Dämmung plus 5 Prozentpunkte angekündigt
Bindung: KfW 263: zehn Jahre NichtwohnnutzungZeit: abschnittsweise
Teilungsstudie: Bestand auf Flurstück 1, Wohnheim auf Flurstück 2, Abstandsflächen markiert · Massenmodell, schematisch
Weg 6 Grundstück in zwei Flurstücke teilen
Studie liegt vor
Für: Käufer, die den Bestand halten und das Baugrundstück getrennt entwickeln oder weitergeben möchten
Vorhanden
Studie mit gerader Grenze 3,7 m hinter dem Haupthaus: Flurstück 1 ca. 1.005 m², Flurstück 2 ca. 595 m²
Flurstück 1: Haupthaus, Ostflügel und 14 Stellplätze; alle Abstandsflächen auf eigenem Grund
Flurstück 2: eigene Zufahrt vom öffentlichen Weg, Platz für ein Wohnheim mit ca. 30 Plätzen (ca. 660 m² BGF), keine Baulasten nötig
Zu tun
Amtlicher Lageplan mit Teilungsentwurf, Teilung nach § 7 BauO NRW bei der Bauaufsicht beantragen, Vermessung
Neue Voranfrage für Flurstück 2: Das Gästehaus aus dem Vorbescheid passt nicht auf das kleinere Flurstück
Dauer etwa 3–6 Monate, Kosten der Teilung etwa 4.000–6.000 €
Förderung
KreditNeubau auf Flurstück 2 wie Weg 3 über KfW 298 bzw. NRW-Wohnraumförderung
HinweisEin eigenes Grundbuchblatt erleichtert die Finanzierung des Neubaus
Idee: Kopfbau an der Straße mit gläserner Fuge zum Altbau, dahinter ein kürzeres Hofhaus · Massenmodell, schematisch
Weg 7 Ostflügel ersetzen, langfristig
Idee, Abstimmung nötig
Für: Entwickler mit Pflege- oder Wohnkonzept und langem Atem
Vorhanden
Ostflügel als älteres Nebengebäude, 1966/67 zur Gaststätte umgebaut
Haupthaus bleibt als prägender Bau erhalten
Zu tun
Klären, was im neuen Flügel entsteht: Wohnungen, Tagespflege, Beherbergung oder Gewerbe
Abstimmung zu § 34 BauGB, Erhaltungssatzung, benachbartem Denkmal, Abstandsflächen, Stellplätzen und Brandschutz
Gesamtplanung mit Bauabschnitten
Förderung
KreditErsatzneubau nach den Neubau-Bedingungen, bei Wohnen KfW 298
KreditErhaltene Gebäudeteile: bei Wohnen KfW 261, bei Gewerbe KfW 263
HinweisEine gemeinsame Wärmepumpe für alle Gebäude lohnt, wenn auch das Haupthaus energetisch verbessert wird
Stellplätze: je nach NutzungZeit: mehrere Jahre
Unverbindliche Ersteinschätzung: Die Förderangaben beruhen auf einer Einschätzung eines zugelassenen Energieeffizienz-Experten vom Oktober 2026 und nennen rechnerische Höchstbeträge. Maßgeblich sind die tatsächlich förderfähigen Kosten und die zum Antrag geltenden Richtlinien. Kredite werden zurückgezahlt, Zuschüsse nicht; Einzelmaßnahmen und Effizienzhaus-Förderung schließen sich drei Jahre gegenseitig aus. Einige Programme sind befristet, etwa KfW 266 nach derzeitigem Stand bis 31.12.2026. Vor jedem Antrag ist ein Energieeffizienz-Experte einzubinden. Keine Förder- oder Finanzierungszusage. Die Wege 3, 4, 6 und 7 setzen eigene Voranfragen bzw. Anträge voraus, Weg 2 einen Bauantrag. Modellbilder stammen aus einer schematischen Massenstudie und sind keine Entwurfsplanung.
Finanzielle Eckdaten
Zwei Wege zur Rendite: entspannt verpachten oder selbst betreiben
Verpachtet (IST)
90.000 € pro Jahr
4,0 % Bruttoanfangsrendite (Faktor 25 auf die Jahrespacht)
Verträge unbefristet; langfristige Verpachtung an den heutigen Pächter verhandelbar
Betriebskosten trägt der Pächter
Eigenbetrieb (SOLL) · Umsatzrechnung Betreiber
ca. 295.504 € Umsatz pro Jahr
bis zu 13,1 % Bruttorendite (Faktor 7,6) auf Basis des Betreiberumsatzes
Planwerte bei Kurzzeitvermietung, z. B. als Monteurzimmer: 44 Betten, 20 € je Bett und Nacht, 92 % Auslastung
Umsatz vor Betriebs-, Personal- und Vermarktungskosten; noch ohne Neubau im Hof
Aktuelle Pachtsituation
Objekt
Fläche
Pacht / Monat (netto)
Pacht / Jahr (netto)
Laufzeit
Haupthaus und Garagen
ca. 505 m² zzgl. 5 Garagen
6.500 €
78.000 €
unbefristet
Bungalow
ca. 60 m²
1.000 €
12.000 €
unbefristet
Gesamt
ca. 565 m²
7.500 €
90.000 €
Alle Beträge zzgl. 19 % USt. Zwei gewerbliche Pachtverträge, unbefristet; langfristige Verpachtung an den heutigen Pächter verhandelbar. Flächen ohne Keller und Garagen.
Heute: 18 Zimmer inklusive Betreiberwohnung mit 40 Betten; vermietbare Fläche ca. 565 m² (ohne Keller und Garagen).
Ausbaureserve: Im Erdgeschoss rechts (ehemaliger Speiseraum, ca. 110 m²) sind 4 weitere Betten angesetzt – zusammen bis zu 19 Zimmer und 44 Betten.
Für den hinteren Grundstücksteil liegt ein positiver planungsrechtlicher Vorbescheid vom 24.05.2024 für einen Neubau mit 16–21 zusätzlichen Einheiten (Gästehaus, 1.054,89 m² Bruttogeschossfläche) vor. Er gilt drei Jahre, bis Ende Mai 2027, und kann auf Antrag verlängert werden. Stellplätze, Erschließung und Abstandsflächen sind im Bauantrag nachzuweisen. Grundrissvarianten mit 17 und 21 Einheiten liegen vor; der Bestand läuft während der Bauzeit weiter.
Ursprünglich 1934 als Hotel erbaut, 1967 um den östlichen Trakt und den Garagentrakt erweitert und 1989 im Dachgeschoss ausgebaut: Das freistehende Gebäude in Massivbauweise wird heute als Boardinghouse genutzt. Es eignet sich für Bestandshalter, Betreiber, Wohnungsunternehmen, Träger von Azubi- und Studierendenwohnen sowie Projektentwickler.
Grundstück 1.601 m², eben
Nutzfläche ca. 654 m²
Bruttogrundfläche ca. 1.129 m²
Vermietbare Fläche ca. 565 m² (ohne Keller und Garagen), mit Treppenhaus ca. 580 m²
Erdgeschoss links: 4 Zimmer mit WC/Bad, ca. 103 m², 10 Betten
Erdgeschoss rechts: ehemaliger Speiseraum mit Nebenflächen, ca. 110 m² – Ausbaureserve für 4 Betten
1. Obergeschoss links: 5 Zimmer mit Bad, ca. 93 m², 10 Betten
1. Obergeschoss rechts: Wohnung mit 4 Zimmern (heute Betreiberwohnung), ca. 109 m², 8 Betten
Dachgeschoss: 3 Zimmer mit WC/Bad, ca. 90 m², 7 Betten
Bungalow: 2 Mehrbettzimmer mit WC/Bad im hinteren Grundstücksteil, ca. 60 m², 5 Betten
Ausstattung und Wertsteigerungspotenzial
Massivbauweise mit Mauerwerk und Trockenbau, Stahlbeton- und Holzbalkendecken sowie Stahlbetontreppen. Kunststoff- und Holzfenster mit Isolierverglasung, größtenteils von 1998. Sanitär- und Elektroinstallationen in einfachem bis durchschnittlichem Standard.
Der Unterhaltungszustand entspricht einem einfachen Durchschnitt – einer guten Modernisierung steht nichts im Weg. Wer kurzfristig verschönert, mittelfristig in Technik und Energie investiert und langfristig umfassend modernisiert, hebt Wert und Attraktivität des Objekts spürbar.
Hinweis: Der Ausweis nennt als Energieträger Erdgas; beheizt wird tatsächlich mit Heizöl. Der hohe Bedarf ist zugleich der Hebel für die Förderung von Sanierung, Heizungstausch und Neubau.
Lage und Grundstück
Bergisch Gladbach-Heidkamp: gewachsen, gefragt, gut angebunden
Das Objekt liegt im Stadtteil Heidkamp, einem der einwohnerstärksten und dicht besiedelten Stadtteile von Bergisch Gladbach, rund 1,7 km südöstlich des Stadtzentrums. Öffentliche Einrichtungen, Gesundheitsdienste, Kultur-, Freizeit- und Bildungsangebote finden sich direkt im Stadtteil; Geschäfte des täglichen Bedarfs konzentrieren sich entlang der Bensberger Straße.
Ruhiges, gewachsenes Wohn- und Geschäftsviertel nahe Naherholungsgebieten – und bestens vernetzt mit ÖPNV, S-Bahn und Autobahn. Ideal für Kurzzeitvermietung und Geschäftsreisende.
Zuwegung: sehr gut ausgebaut und asphaltiert, direkter Straßenzugang
Versorgung: Strom, Wasser, Telekommunikation und Kanal vorhanden
Hinterer Grundstücksteil: Zufahrt vom öffentlichen Weg möglich; die Erschließung eines Neubaus ist im Bauantrag nachzuweisen
Geschäftsmodell
Monteurunterkunft: gefragte Nutzung in der Region Köln
Kurzzeitvermietung an Monteure, Fachkräfte und Messegäste erzielt je Bett deutlich höhere Erlöse als eine Langzeitvermietung – bei höheren Betriebskosten. Mit welcher Auslastung und welchen Preisen Sie rechnen, prüfen Sie im Kalkulationsrechner mit eigenen Annahmen.
Zielgruppen
Monteure für längere Aufenthalte, temporäre Fachkräfte für Projekt- und Spezialeinsätze und Messegäste – angezogen von der starken Industrie- und Messepräsenz der Region.
Vermarktung
Selbst über führende Portale wie monteurzimmer.de, booking.com oder airbnb – oder komplett über eine spezialisierte Agentur (z. B. 12 % Provision oder 250 € pro Monat und Einheit inkl. Inkasso und Werbung).
Betrieb nach Wahl
Selbstmanagement für maximale Rendite, professionelle Betreibergesellschaft für minimalen Aufwand – oder das Hybridmodell mit Vor-Ort-Manager und externen Dienstleistern für Reinigung und Vermarktung.
FAQ
Häufige Fragen zum Boardinghouse
Wie hoch ist der Kaufpreis?
Der Kaufpreis beträgt 2.250.000,00 €.
Ist das Objekt aktuell verpachtet?
Ja, vollständig: zwei gewerbliche Pachtverträge (Haupthaus mit Garagen sowie Bungalow) über zusammen 7.500 € netto im Monat zzgl. 19 % USt – das sind 90.000 € im Jahr. Die Betriebskosten trägt der Pächter. Die Verträge laufen unbefristet; eine langfristige Verpachtung an den heutigen Pächter ist verhandelbar.
Was umfasst der Vorbescheid für den Neubau?
Am 24.05.2024 wurde ein positiver planungsrechtlicher Vorbescheid für einen Neubau mit 16–21 zusätzlichen Einheiten (Gästehaus, 1.054,89 m² Bruttogeschossfläche) im hinteren Grundstücksteil erteilt. Er gilt drei Jahre, bis Ende Mai 2027, und kann auf Antrag verlängert werden. Stellplätze, Erschließung und Abstandsflächen sind im Bauantrag nachzuweisen.
Welche Rendite ist möglich?
Verpachtet liegt die Bruttoanfangsrendite bei 4,0 % (Faktor 25, 90.000 € Pacht pro Jahr). Im Eigenbetrieb als Kurzzeitvermietung sind bis zu 13,1 % Bruttorendite möglich (Faktor 7,6): Grundlage ist der Planumsatz eines Betreibers von ca. 295.504 € pro Jahr (44 Betten, 20 € je Bett und Nacht, 92 % Auslastung) vor Betriebs-, Personal- und Vermarktungskosten, noch ohne Neubau. Eigene Annahmen rechnen Sie im Kalkulationsrechner durch.
Wie viele Zimmer und Betten gibt es?
Heute 18 Zimmer inklusive Betreiberwohnung mit 40 Betten; die vermietbare Fläche beträgt ca. 565 m² ohne Keller und Garagen. Mit der Ausbaureserve im Erdgeschoss rechts (ehemaliger Speiseraum, ca. 110 m²) sind bis zu 19 Zimmer und 44 Betten angesetzt.
Sind die Ideen A bis D aus der 3D-Simulation planungsrechtlich geklärt?
Nein. Für den Hof liegt der positive Vorbescheid vom 24.05.2024 für den Neubau mit 16–21 Einheiten vor. Die Ideen A bis D sind unverbindliche Konzeptstudien, die zeigen, was auf dem Grundstück darüber hinaus denkbar ist; sie bedürfen einer eigenen Bauvoranfrage.
Welche Förderung kommt in Frage?
Das hängt vom Weg ab: von KfW 522 für eine erneuerbare Heizung über KfW 263 für die Sanierung des Bestands und KfW 266 für den Umbau zu Wohnungen bis zu KfW 298 und der NRW-Wohnraumförderung für Wohnungen oder ein Wohnheim im Hof. Die Angaben im Abschnitt „Sieben Wege“ beruhen auf einer unverbindlichen Ersteinschätzung vom Oktober 2026; maßgeblich sind die zum Antrag geltenden Richtlinien. Eine Förder- oder Finanzierungszusage ist damit nicht verbunden.
Für wen eignet sich das Objekt?
Für Bestandshalter und Anleger, die den laufenden Ertrag aus der Pacht schätzen, für Betreiber im Beherbergungsbereich, für Wohnungsunternehmen und Träger von Azubi- und Studierendenwohnen, die im Hof neu bauen möchten, sowie für Projektentwickler, die den Bestand umbauen oder das Grundstück teilen wollen.
Welche Unterlagen erhalte ich?
Bestandsgrundrisse mit Flächenaufstellung und Schnitte, Flurkarte und Lageplan, den Vorbescheid vom 24.05.2024 mit Bauvorlagen, Grundrissvarianten für den Neubau, den Energieausweis, Fotos sowie eine Bebauungsstudie mit Teilungsvariante. Pachtverträge, Altlastenauskunft und Bodengutachten auf Anfrage.
Wie erhalte ich das Exposé oder einen Besichtigungstermin?
Rufen Sie an, schreiben Sie per WhatsApp oder senden Sie eine E-Mail – Sie erhalten das vollständige Exposé und einen Terminvorschlag für die Besichtigung.
Kontakt
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Funktional
Immer aktiv
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Vorlieben
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Statistiken
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